Der Stammesverband

Geschichte des Stammesverbandes

In den 1930er Jahren befaßte sich Ernst Erwin Stursberg (1908-1971) intensiv mit der Stursberger Familiengeschichte und konnte dabei auch auf einzelne ältere Veröffentlichungen zurückgreifen. Seine Absicht war es ursprünglich, die Stammfolge im Deutschen Geschlechterbuch zu veröffentlichen. Bei seiner Forschung kam er mit zahlreichen Familienangehörigen in Kontakt und organisierte 1938 einen ersten Familientag. Hier wurde die Gründung des Stammesverbandes beschlossen, Erwin Stursberg wurde der erste Vorsitzende. 1939 veröffentlichte er die mittlerweile stark angewachsene Stammfolge separat als Buch "Stursberg".

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Gründung 30.10.1938

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Erster Familientag 1938

Nach Kriegsende gelang es Erwin Stursberg, den Stammesverband neu zu beleben. 1963 schrieb er ein weiteres Buch unter dem Titel "600 Jahre Stursberg", das Familien- und Bergische Heimatgeschichte erzählt und die genealogischen Erkenntnisse gegenüber 1939 deutlich erweitert.

Nachdem ständig weitere Daten gesammelt wurden und die Familienforschung in den letzten Jahren noch einmal stark intensiviert wurde, ist 2003 ein neues Stammbuch erschienen, das den Titel "Stursberg 2003" trägt.

Alle fünf Jahre organisiert der Stammesverband einen Familientag, zu dem außer den Mitgliedern auch alle weiteren Namensträger und Familienangehörigen aus aller Welt eingeladen sind. Darüber hinaus finden in jedem Jahr mehrere Treffen statt, zumeist in der Bergischen Region und ihrer Umgebung. Wichtigstes Kommunikationsinstrument ist das einmal pro Jahr erscheinende Familienblatt, das die Mitglieder des Stammesverbandes über alle Aktualitäten und über neue Forschungsergebnisse auf dem Laufenden hält. Daneben enthält es Fahrtenberichte, Mundartgedichte und vieles mehr.


Vorstand und Familienrat ab 2009

Erster Vorsitzender:

Reinhard Storsberg

Tel.: 0 44 03 / 6 02 08 85
Reinhard.Storsberg@Ewe.net

Zweiter Vorsitzender:

Klaus Röll

Tel. 0 21 96 / 9 17 57

Kassenleitung:

Helmut Pick

Tel.: 02 02 / 66 41 43
Fax.: 02 02 / 9 79 16 63
stb.helmut.pick@gmx.de

Archiv / Genealogie:

Carsten Pick

Tel.: 02 02 / 70 81 43
carsten.pick@gmx.de

Familienzeitung:

Joachim Schaaf

Tel.: 0 21 91 / 38 62 10

Kassenprüfer:

Günter Storsberg
Anja Hardt


Familienrat:

   Familienratssenior:
   Karteiführerin:
   Internetbeauftragter:
   Versandbeauftragte:
   Amerikabeauftragter:
   Sonstige:







Günter Götte
Helma Schröder
Frank Storsberg
Floyd Strasburg
Gisela Röll
Günter Oppelt
Joachim Schaaf
Marianne Storsberg
Rolf Stoßberg
Ruth Storsberg



Remscheid
Wuppertal
Solingen
Salt Lake City/USA
Wermelskirchen
Wermelskirchen
Remscheid
Heusenstamm
Wermelskirchen
Solingen


Ehemalige Vorstandsmitglieder

Erste Vorsitzende

Ernst Erwin Stursberg
Sigurd Stursberg
Otto Stursberg
Walter Stursberg
Herbert Storsberg
Karl-Heinz Stursberg
Reinhard Storsberg

1938-1963
1963-1968
1968-1971
1971-1983
1983-1998
1998-2008
seit 2009

Zweite Vorsitzende

Paul Stursberg
Walter Stursberg
Jörg Stoßberg
Walter Stursberg
Walter E. Stursberg
Artur Storsberg
Klaus Röll

1947-1948
1968-1971
1973-1983
1983-1993
1993-2001
2003-2008
seit 2009

Kassenwarte

Ferdinand Stursberg
Willy Stursberg
Paul Stursberg
Lothar König
Ernst Stursberg
Margret Götte* Stoßberg
Walter Stosberg
Ulrich Storsberg
Walter E. Stursberg
Angelika Gah * Götte
Margot Bremer
Helmut Pick

1938-1940
1940-1947
1947-1953
1953-1958
1958-1963
1963-1968
1968-1988
1988-2000
2000-2001 (kommissarisch)
2001-2003
2003-2008
seit 2009

Schriftleiter

Paul Stursberg
Otto Stursberg
Fritz Stursberg
Lothar König
Angelika (Gah *) Götte
Ute Stoßberg
Rosemarie Prosek * Stursberg
Harald Storsberg
Wolfgang Stursberg
Joachim Schaaf
Ute Schaaf * Stoßberg
Carsten Pick
Alfred Menzell
Mechthild Storsberg

1940-1948
1941-1948
1948-1973
1963-1973
1973-1983
1983-1988
1988-1993
1993-1998
1993-1998
1998-2001
1998-2001
2001-2003
2003-2013
seit 2014

Karteiführung

Gerlinde Stursberg
Luise Stursberg
Helma Schröder

1995-1998
1998-2012
seit 2012

Archivare

Ernst Erwin Stursberg
Ernst Stursberg
Gerhard Birker
Carsten Pick

1938-1968
1940-1953; 1963-1968
1968-2008
seit 1993

Ehrenvorsitzende

Ernst Erwin Stursberg
Hilde Stursberg * Stoßberg
Walter Stosberg
Karl-Heinz Stursberg

1963-1971
1973-1989
1990-2007
2008-2013

Ehrenmitglieder

Fritz Stursberg
Ernst Stursberg
Margret Götte * Stoßberg
Luise Stursberg
Karl-Heinz Stursberg
Günter Götte
Gerhard Birker
Herbert Storsberg
Carsten Pick

1973-1982
1973-1975
1983-1992
2003-2012
2003-2013
seit 1993
seit 1998
seit 1999
seit 2004

Satzung des Stammesverbandes Stursberg e. V.

Datum der letzten Änderung: 12.10.2012

Name, Sitz und Zweck

Geschäftsjahr

Verbandskennzeichen

Mitgliedschaft

Erwerb der Mitgliedschaft

Rechte der Mitglieder

Ende der Mitgliedschaft

Beiträge

Verbandsorgane

Ehrenvorsitzender (Senior)

Familienrat

Geschäftsführung

Familientag

Kassenprüfer

Auflösung des Verbandes

Schlußbestimmung

 


Name, Sitz und Zweck

§ 1

Der Stammesverband Stursberg e. V. hat seinen Sitz in Remscheid-Lüttringhausen. Er wurde am 30. Oktober 1938 gegründet und am 17. Januar 1939 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Remscheid-Lennep eingetragen. Der Verein umfaßte ursprünglich die Familien mit dem Namen "Stursberg, Storsberg, Stosberg, Stossberg, Stoßberg usw." die im "Hof Stursberg" bei Remscheid-Lüttringhausen ihren Ursprung haben, sowie vom Stamm Stursberg abgezweigten Familien anderen Namens und aller Abkömmlinge der genannten Familienstämme. Nunmehr ist der Verein ein für alle interessierten Menschen offener Verband.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

§ 2

Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft, der Heimat- und Landeskunde und der Kultur. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

§3

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, er hat keine politische und religiöse Ziele.

§ 4

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins

§ 4. 1

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Geschäftsjahr

§ 5

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Verbandskennzeichen

§6

Der Verband führt als Kennzeichen ein von seinen Gründern angenommenes Wappen, das am 1. Dezember 1938 unter der Nummer 999/ 38 in die "Deutsche Wappenrolle bürgerlicher Geschlechter" des Vereins "Herold" in Berlin eingetragen wurde:

Auf goldenem Grund ein schwarzer, golden gekrönter Stierkopf, der senkrecht geteilt und zwischen dessen Hälften ein mit drei silbernen Sparren belegter, roter Pfahl eingeschoben ist; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken zwei goldene Stierhörner, jedes mit einem eingebogenen schwarzen Sparren belegt. Das Wappen kann auch ohne Helm geführt werden.

 

§ 7

Als angefallenes Wappen kann der Verband in Verbindung mit dem in § 6 beschriebenen, das im 17. und 18. Jahrhundert vom ausgestorbenen Kölner Zweig des Stammes Stursberg mit Namen "Sturßberg, Stosberg, Stoesberg usw." verwendete Wappen führen:

Auf silbernen Grund ein roter Balken über einen grünen Dreiberg, von einem goldenen Stern überhöht; auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein goldener Stern zwischen einem rechts roten, links silbernen Flug. –Auch bei diesem Wappen kann der Helm wegfallen.

Mitgliedschaft

§ 8

Der Verband umfaßt ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder, jugendliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

§ 9

Ordentliches Mitglied kann jede volljährige Person werden.

§ 10

Außerordentliche Mitglieder können staatliche, halbstaatliche Institutionen, Vereine, Firmen und Unternehmen sein, deren Interessen in den Bereichen liegen, die durch den § 3 gekennzeichnet sind. Die außerordentlichen Mitglieder werden auf den Veranstaltungen und Familientagen durch deren Abgesandten vertreten. Diese Vertreter der außerordentlichen Mitglieder, haben Sitz und beratende Stimme auf dem Familientag.

§ 11

Jugendliches Mitglied kann jede minderjährige Person werden, die Nachkomme eines ordentlichen Mitglieds ist.

§ 12

Ehrenmitglied kann jede volljährige Person werden, die sich um den Verband oder um die Familienpflege hervorragende Verdienste erworben hat. Eine Ehrenmitgliedschaft wird vom Familienrat vorgeschlagen und am Familientag verliehen.

Erwerb der Mitgliedschaft

§ 13

Die Mitgliedschaft des Verbandes wird erworben durch die Anmeldung gemäß § 14 und Zahlung des ersten Jahresbeitrags.

§ 14

Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verband ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Vorstand bestätigt schriftlich die Mitgliedschaft mit Angabe der fortlaufenden Mitgliedsnummer und den zur Zeit gültigen Mitgliedsbeiträgen.

§ 15

Die Mitgliedschaft ist erworben, wenn der Vorstand die Aufnahme bestätigt hat und dem Verband der Mitgliedsbeitrag für das Jahr zugegangen ist, in dem die Aufnahme als Mitglied beantragt wurde.

Rechte der Mitglieder

§ 16

Ordentliche Mitglieder haben das Recht, die gemäß §§ 6 und 7 vom Verband geführten Wappen auch persönlich bzw. als Familienwappen zu führen, mit unterscheidenden Beizeichen, in allen Fällen jedoch nur im Einklang mit den Regeln der Heraldik.

§ 17

Alle Mitglieder haben das Recht:

  1. auf kostenlose Zusendung der Familienzeitung
  2. auf Auskunft in Familienangelegenheiten durch den Familienrat,
  3. auf Einbringung von Vorschlägen und Stellung von Anträgen zur Beratung im Familienrat und auf Familientagen,
  4. auf Auskünfte aus dem Familienarchiv und Unterstützung bei genealogischen Forschungen sowie Fragen der Wappenführung durch den Archivar,
  5. auf verbilligten Bezug der vom Verband herausgegebenen oder veranlaßten genealogischen und familiengeschichtlichen Druckwerke.

 

§ 18

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben Sitz und Stimme auf Familientagen und sind wählbar. Vertretungen durch ein schriftlich bevollmächtigtes Mitglied ist zulässig.

§ 19

Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, solange gegen ein Mitglied ein Strafverfahren nach dem Strafgesetzbuch oder ein ehrengerichtliches Untersuchungsverfahren läuft.

§ 20

Die Mitglieder haben die Pflicht, die vom Familientag festgesetzten Jahresbeiträge mit Fälligkeit am 01. Januar eines jeden Jahres zu zahlen.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 21

Darüber hinaus sind die Mitglieder verpflichtet:

  1. jeden Wechsel des Wohnsitzes oder der Berufs- bzw. Dienststellung, jede Geburt, Heirat und jeden Sterbefall innerhalb der engeren Familie dem Verband anzuzeigen,
  2. Anfragen des Verbandes zu allgemein interessierenden Familienangelegenheiten zu beantworten,
  3. die Zwecke des Verbandes zu fördern.

Ende der Mitgliedschaft

§ 22

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß, Tod des Mitgliedes oder Auflösung des Verbandes.

§ 23

Der Austritt aus dem Verband kann jederzeit zum Schluß eines jeden Geschäftsjahres erklärt werden. Die Erklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

§ 24

Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nur durch einstimmigen Beschluß des Familienrates erwirkt werden, und zwar:

  1. rechtskräftiger gerichtlicher Verurteilung eines Mitgliedes wegen einer mit Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte bedrohten strafbaren Handlung,
  2. Entfernung wegen unehrenhafter Handlungen aus einem öffentlichen Amt oder einer anderen Stellung von öffentlichem Ansehen,
  3. einer Handlungsweise, die das Ansehen des Verbandes, der Familie oder des Namensschädigt,
  4. Beitragsschuld für zwei aufeinanderfolgende Jahre trotz schriftlicher Mahnung.

§ 25

Ein aus dem Verband scheidendes Mitglied verliert jeden Anspruch auf das Vermögen des Verbandes, sowie die Rechte auf Führung des Verbandswappen

Beiträge

§ 26

Die Mitgliedsbeiträge werden am Familientag festgesetzt und in der Familienzeitung bekannt gegeben.

Verbandsorgane

§27

Die Verbandsorgane sind:

  1. der Vorstand,
  2. der Ehrenvorsitzende (Senior)
  3. der Familienrat,
  4. der Familientag, (Mitgliederversammlung)

§ 28

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart, dem Archivar und ggf. einem Jugendwart.

Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende.

Die Vorstandsmitglieder werden vom Familientag für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Nicht wiedergewählte Vorstandsmitglieder, bleiben bis zum Ende des Geschäftsjahres in Amt.

Der 1. Vorsitzende leitet zusammen mit dem 2. Vorsitzenden die Verbandsgeschäfte. Der 1.Vorsitzende beruft und leitet Vorstandssitzungen und Familientage. Im Verhinderungsfall, wird er durch den 2. Vorsitzenden vertreten. Die Funktion der übrigen Vorstandsmitglieder werden bei Erfordernis, vom Familienrat festgelegt.

Ehrenvorsitzender (Senior)

§ 29

Der Ehrenvorsitzende (Senior) wird vom Familientag, aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder auf Lebzeit gewählt. Seine Aufgaben sind:

  1. Familienratssitzungen einzuberufen und darin den Vorsitz zu führen,
  2. auf Familientagen die Entlastung des Vorstandes zu beantragen und Neuwahlen zu leiten,
  3. bei vorzeitiger Vakanz von Vorstandsämtern, diese kommissarisch zu besetzen.

Im Hinderungsfall wird der Ehrenvorsitzende durch das älteste Familienratmitglied vertreten.

Familienrat

§ 30

Der Familienrat vertritt die Gesamtheit der Mitglieder, (auf je 20 Mitglieder 1 Familienratsmitglied) außerhalb des Familientages. Er steht dem Vorstand als beratendes und beschließendes Organ zur Seite.

Die Familienratsmitglieder werden am Familientag, alle 5 Jahre zur Hälfte neu gewählt. Der Familienrat tritt wenigstens einmal jährlich zur Beratung von Anträgen und Vorschlägen zusammen.

Außerdem tagt der Familienrat zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres, mindestens einmal gemeinsam mit dem Vorstand. In diesen Sitzungen erstattet der Vorstand Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, und beide Organe legen gemeinsam die Richtlinien für die Verbandsarbeit im neuen Geschäftsjahr fest. Diese Richtlinien sind schriftlich festzuhalten.

Geschäftsführung

§ 31

Vorstand bzw. Familienrat sind beschlußfähig, bei Anwesenheit des jeweiligen Vorsitzenden und mindestens 2 weiteren Vorstandsmitgliedern bzw. 4 Familienratsmitgliedern. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit, entscheidet die Stimme des jeweiligen Vorsitzenden. Daneben gilt die für die Beschlüsse der Mitglieder gegebene Vorschrift des § 39.

§ 32

Die Tätigkeit in den Verbandsorganen ist ehrenamtlich; jedoch werden auf Antrag die Kosten der Geschäftsbesorgung erstattet.

Die Vorstands- bzw. Familienratsmitglieder sind verpflichtet, alles, was sie aus der Geschäftsbesorgung erlangen, dem Verein herauszugeben. Für die Geschäftsführung oder Ausführung von Aufträgen, hat der Verband den Vorstandsmitgliedern auf Verlangen einen Vorschuß zu gewähren.

Familientag

§ 33

Der Familientag ist die Hauptversammlung aller Verbandsmitglieder. Er regelt die ihm zugewiesenen Angelegenheiten durch Beschlußfassung. Über gefaßte Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 34

Ordentliche Familientage finden im Abständen von 5 Jahren statt. Die Tagesordnung muß folgende Punkte enthalten:

  1. Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer,
  2. Entlastung des Vorstandes,
  3. Satzungsgemäße Neuwahlen,
  4. Beschlußfassung über Anträge,
  5. Neufestsetzung der Mitgliedsbeiträge.

§ 35

Außerordentliche Familientage sind einzuberufen:

  1. wenn es das Interesse des Verbandes erfordert,
  2. wenn mindestens 1/10 der Verbandsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks die Einberufung verlangt.

§ 36

Familientage sind durch schriftliche Einladungen unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einladungen müssen den Mitgliedern 4 Wochen vor dem Familientag, zugestellt werden.

§ 37

Ein Familientag ist beschlußfähig, wenn ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens 1/3 aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend, oder durch Bevollmächtigte gemäß § 18 vertreten sind.

Ist die Beteiligung geringer, so können ebenfalls Beschlüsse gefaßt werden, doch werden diese erst wirksam, wenn der Vorstand die schriftliche Zustimmung weiterer stimmberechtigter Mitglieder eingeholt und dadurch die Entscheidung nach § 38 herbeigeführt hat.

§ 38

Die Beschlüsse des Familientages werden, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit gefaßt.

Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung bewirkt, ist die Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bzw. Bevollmächtigten erforderlich.

Zur Änderung des Zweckes des Vereins, ist die Zustimmung von ¾ aller Mitglieder notwendig. Die Zustimmung kann auch schriftlich erfolgen.

§ 39

Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn diese Beschlußfassung ein Rechtsgeschäft mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verband betrifft.

Kassenprüfer

§ 40

Der Familientag wählt für die Dauer von 5 Jahren zwei Kassenprüfer. Sie müssen volljährig sein und dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Die Kassenprüfer überprüfen zum Ende eines jeden Geschäftsjahres, gemeinsam und unaufgefordert die Kassenführung und berichten dem Familienrat bzw. dem Familientag, über das Ergebnis der Kassenprüfung.

Auflösung des Verbandes

§ 41

Der Verband kann durch Beschluß, eines zu diesem Zweck besonders einberufenen Familientages, aufgelöst werden. Dieser Familientag ist abweichend von § 37 beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend bzw. ordnungsgemäß durch andere, bevollmächtigte Mitglieder vertreten sind. Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so ist ein zweiter Familientag zu dem gleichen Zweck, spätestens innerhalb eines Vierteljahres einzuberufen, der ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden bzw. vertretenen Mitglieder, mit ¾ der abgegebenen Stimmen die Auflösung beschließen kann.

§ 42

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins und das Archiv, an den Bergischer Verein für Familienkunde e. V. in Wuppertal, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, im Sinne der obigen Satzung, zu verwenden hat.

 

Schlußbestimmung

§ 43

Die am 16. Juni 1940 errichtete Satzung wurde aufgehoben und ersetzt durch die Fassung vom 05. Oktober 1968. Diese wurde durch eine Satzungsänderung ergänzt. Diese Ergänzung wurde am 15.05.2000 beim Amtsgericht Remscheid unter VR 343 im dortigen Vereinsregister eingetragen. Eine weitere Änderung erfolgte am 16.09.2000 und wurde beim Amtsgericht Remscheid unter VR 343 am 31.10.2000 eingetragen

Den Status der Gemeinnützigkeit erhält der Verein zum 01.01.2001.

 

Remscheid – Lüttringhausen, 01.01.2001

Vorsitzender, Vorstand und Familienrat des Stammesverbandes Stursberg e.V.

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